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Enid Blyton
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Enid Mary Blyton [] (* 11. August 1897 in Dulwich, London Borough of Southwark; â 28. November 1968 in Hampstead) war eine britische Schriftstellerin.cite-ref-1[1]
Bis heute ist Blyton mit ca. 700 Werken und ßber 600 Millionen verkauften Bßchern international eine der kommerziell erfolgreichsten Jugendbuchautoren.cite-ref-2[2]cite-ref-3[3] Sie steht an dritter Stelle der am meisten ßbersetzten Autoren ihres Landes.cite-ref-4[4] Ihre Bßcher wurden in ßber 40 Sprachen ßbertragen. Zu den Werken Enid Blytons zählen die Buchreihen Fßnf Freunde, Die schwarze Sieben, Hanni und Nanni, Dolly, Geheimnis um, Rätsel um und die Abenteuer-Serie.cite-ref-5[5]
Contents
⢠Leben
⢠Ehe und Familie
⢠Tod
⢠Nachleben
⢠Werkbetrachtung
⢠Werkliste
⢠Erfolgsautorin
⢠Rezeption
⢠Auszeichnungen
⢠Verfilmung
⢠Sonstiges
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Kindheit und Jugend
Enid Blyton war das erste von drei Kindern von Thomas Carey Blyton (1870â1920) und Theresa Mary Harrison (1874â1950).cite-ref-6[6] Sie wuchs in Beckenham in der Grafschaft Kent auf.cite-ref-7[7] Der Vater brachte Verständnis fĂźr ihre Schreibleidenschaft auf und weckte ihr Interesse an Natur, Musik, Sagen und Gedichten. Ihre Mutter betrachtete die genannten Betätigungen als Zeitverschwendung. Deshalb hatte das Mädchen zu ihr wenig Kontakt. Als Enid Blyton dreizehn, ihre BrĂźder Hanley elf und Carey acht Jahre alt waren, verlieĂ der Vater wegen einer anderen Frau die Familie. Die Mutter verbot den Kindern, mit jemandem Ăźber die Trennung der Eltern zu sprechen. Der Kontakt zur Mutter brach durch einen Ausbildungswechsel 1916 vĂśllig ab.cite-ref-8[8]
Ausbildung und Beruf
Ab 1905 ging Blyton in eine nahe dem Wohnort gelegene kleine Privatschule.cite-ref-9[9] Die Eltern fĂśrderten ihre musikalische Begabung, und sie erhielt schon mit sechs Jahren Klavierunterricht.cite-ref-10[10] Als TagesschĂźlerin besuchte sie von 1907 bis 1915 das Mädcheninternat St. Christopherâs in Beckenham. Hier bekleidete sie am Ende auch das Amt der Schulsprecherin. Im Fach Mathematik war sie nach eigenen Aussagen die Schlechteste, dagegen liebte sie Musik, Geschichten, Spiele und Naturkunde. Unter den MitschĂźlern fiel sie durch ihr ausgezeichnetes Gedächtnis auf. Zum Beispiel konnte sie mit acht Jahren eine Buchseite Wort fĂźr Wort auswendig vortragen, nachdem sie diese gelesen hatte.cite-ref-11[11]
Nach dem Schulabschluss begann sie dem Wunsch der Eltern entsprechend 1916 die Ausbildung zur Musikerin, brach diese jedoch ab und lieà sich in der Ipswich High School zur Kindergärtnerin und Vorschullehrerin ausbilden. Diese Ausbildung schloss sie 1918 mit Diplom ab. Nach einer Anstellung in Bickley wurde sie 1920 Lehrerin in einem Privathaushalt in Surbiton, einem Vorort von London. Vier Jahre unterrichtete sie an der kleinen Privatschule auch Kinder der Nachbarsfamilien.cite-ref-12[12]cite-ref-13[13]
Ehe und Familie
1924 heiratete Blyton den leitenden Verlagsangestellten Hugh Alexander Pollock (1888â1971). Das Paar lebte einige Zeit in London, anschlieĂend in Beckenham und ab 1929 im Haus Old Thatch im Dorf Bourne End in Buckinghamshire. Hier wurden ihre TĂśchter Gillian Mary (* 15. Juli 1931) und Imogen (* 27. Oktober 1935) geboren. 1938 erfolgte der Umzug nach Green Hedges in Beaconsfield in Buckinghamshire.cite-ref-lebenslauf-14-0[14]
Die ßberaus produktive Autorin hatte fßr ihre zwei TÜchter und das Familienleben wenig Zeit.cite-ref-15[15] Ihre Ehe zerbrach, und nach der Scheidung im Dezember 1942 heiratete sie den Arzt Kenneth Darrell Waters. Ihre beiden Mädchen durften keinen Kontakt zu ihrem leiblichen Vater haben und erhielten den Namen des Stiefvaters.cite-ref-16[16] 1961 zeigte Blyton erste Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung, sie hatte Gedächtnislßcken und war verwirrt. Ihr Ehemann unterstßtzte sie bis zu seinem Tod 1967.cite-ref-17[17]cite-ref-18[18]
Weg zur Schriftstellerin
In ihrer Autobiografie schreibt Blyton, dass sie schon Schriftstellerin werden wollte, als sie das Lesen lernte. Sie berichtet weiterhin, dass sie jeden Abend beim Einschlafen auf Geschichten wartete, die ânicht von meinem Willen abhingen, sondern mich einfach Ăźberfielenâ.cite-ref-19[19] Diese erzählte sie als Kind ihren beiden kleinen BrĂźdern. Mit zehn begann sie, die Fantasiegeschichten aufzuschreiben.cite-ref-20[20] FĂźr die von den Eltern favorisierte Laufbahn einer Pianistin Ăźbte sie fleiĂig, verbrachte jedoch die gesamte Freizeit mit Schreiben. Durch VerĂśffentlichungen erhoffte sie, die Erlaubnis zum Einschlagen der Autorenlaufbahn zu erhalten. Den ersten Schreiberfolg hatte Blyton im Alter von 14 Jahren, als sie einen Gedichtwettbewerb des Kinderbuchautors Arthur Mee gewann. Daraufhin bot sie ihre Gedichte und Geschichten verschiedenen Zeitungen erfolglos zum Druck an. Sie gab trotz mehr als 500 abgelehnter Manuskripte nicht auf. Durch die Randbemerkung âIdee gut. ⌠Versuch es weiter!â von Owen Seaman, dem Herausgeber der Satire-Zeitschrift Punch, wurde sie besonders ermutigt.cite-ref-21[21]
Während der Aushilfe in einer Sonntagsschule entdeckte sie ihre Erzählwirkung auf Kinder. Nun brach sie mit Erlaubnis des Vaters die Musikausbildung ab und begann eine Ausbildung zur Kindergärtnerin. Diese Lehrtätigkeit ermĂśglichte ihr, die Wirkung ihrer Texte an den Kindern zu erproben.cite-ref-22[22] Zwischen 1923 und 1945 druckte die Lehrerzeitschrift Teacherâs World die Geschichten ab, die bei den SchĂźlern gut ankamen. In der Zeitschrift konnte Blyton in einer eigenen wĂśchentlichen Kolumne From my Window eigene Erlebnisse erzählen.cite-ref-23[23]cite-ref-24[24] 1922 erschien ihr erstes Buch Child Whispers, eine Sammlung von 28 Kindergedichten.
Nach ihrer ersten Heirat 1924 gab Enid Blyton ihren Lehrerberuf auf und konnte sich nun ganz der Schriftstellerei widmen. RĂźckblickend stellt sie in ihrer Autobiografie fest: âEine Wahl zwischen Beruf und Familie war bei mir zum GlĂźck niemals nĂśtig, weil man BĂźcher auch zu Hause schreiben kann. Zuallererst kommen meine TĂśchter. ⌠Zum GlĂźck habe ich genug Zeit, um allen gerecht zu werden.âcite-ref-25[25] Erst nach ihrem Tod gelangte durch die TĂśchter Gillian und Imogen der Konflikt zwischen der Mutter- und Hausfrauenrolle einerseits und der Tätigkeit einer erfolgreichen Schriftstellerin andererseits an die Ăffentlichkeit.cite-ref-26[26]
Soziales Engagement
Bei Kriegsende gab Enid Blyton den Anstoà zur Grßndung von Famous Five Clubs, welche finanziell Pflegeheime fßr behinderte Kinder unterstßtzten. Durch den engen Kontakt zu diesen sozial-karitativen Gruppen engagierte sie sich in den Jahren 1954 bis 1967 als Vorsitzende in einem Heim fßr spastisch gelähmte Kinder. Weiterhin war sie von 1960 bis 1968 als Vizepräsidentin von Friends of the Cheyne Walk Centre in London fßr die Rehabilitation behinderter Kinder aktiv.cite-ref-27[27]
Tod
Blyton starb am 28. November 1968 in einem Pflegeheim in Hampstead. Sie wurde im Golders Green Crematorium in London eingeäschert und die Asche im dortigen Garden of Rest verstreut.
Nachleben
Einige Jahre nach Blytons Tod kam es zwischen ihren TÜchtern zu Auseinandersetzungen. Gillian Baverstock verehrte ihre berßhmte Mutter und beschrieb sie als fair sowie liebevoll fßrsorgend.cite-ref-28[28] Ihr zufolge hatte die Mutter sich gewßnscht, dass Gillian später ihre Biographie schreiben sollte. Allerdings beauftragte Gillian dann aus Zeitmangel Barbara Stoney mit der Arbeit, welche 1974 in Buchform erschien.cite-ref-29[29]
Als Imogen im Jahr 1989 A Childhood at Green Hedges (âEine Kindheit in Green Hedgesâ) verĂśffentlichte, zeichnete sie ein anderes Bild der Mutter. Sie beschrieb sie als arrogant, unsicher, anmaĂend, geschickt im Verdrängen von Unerfreulichem, ohne Mutterinstinkt und sehr streng.cite-ref-30[30]
Werkbetrachtung
Werkliste
Siehe auch
:
Liste der Werke Enid Blytons
Erfolgsautorin
Mit Ăźber 750 BĂźchern und 10.000 Kurzgeschichten sowie Auflagen von mehr als 600 Mio. Exemplaren in 40 Sprachen gehĂśrt Enid Blyton zu den erfolgreichsten international bekannten Schriftstellerinnen.cite-ref-31[31]cite-ref-32[32] Die immense Anzahl ihrer Werke begrĂźndete Enid Blyton in ihrer Autobiografie folgendermaĂen: âMein Wunsch, groĂe und kleine Kinder anzusprechen, zwingt mich dazu, so viele BĂźcher zu schreiben.âcite-ref-33[33] Diese Massenproduktion fiel ihr leicht: âIch sitze auf meinem Stuhl, schlieĂe die Augen und nach ein oder zwei Minuten zeigen sich meinem âgeistigen Augeâ die ersten Bilder â die Handlung beginnt. ⌠Dann Ăśffne ich meine Augen, und meine Hände beginnen Ăźber die Schreibmaschine zu fliegen.âcite-ref-34[34] Sie arbeitete wie am FlieĂband und produzierte täglich viele Seiten.cite-ref-35[35]cite-ref-36[36]
Sie grĂźndete mit ihrem Ehemann die Firma Darrell Waters Limited fĂźr eine optimale Vermarktung ihrer Werke und Merchandising.cite-ref-37[37] AuĂerdem legte die Jugendbuchautorin auch groĂen Wert auf die Gestaltung ihrer BĂźcher. So suchte sie selbst die KĂźnstler fĂźr die Illustration aus. Ebenso hatte sie die Idee, auch auf der RĂźckseite ihrer BĂźcher Bilder abzudrucken, so dass die Buchhändler diese gerne zur Präsentation ins Schaufenster legten. Die eigene Unterschrift auf ihren BĂźchern ist ebenfalls eine ihrer Ideen.cite-ref-lebenslauf-14-1[14]
Um das Jahr 1920 begann Blyton, sich ganz der Kinder- und Jugendliteratur zu widmen.cite-ref-38[38]
1931 schrieb Blyton ihren ersten Erwachsenenroman, den sie allerdings nicht verĂśffentlichte. Sie arbeitete ihn zum ersten Band der Geschichten um den Zirkus Galliano um.cite-ref-lebenslauf-14-2[14] 1937 erschien ihr erster Jugendroman The Adventures of the Wishing Chair. Im Folgejahr kamen die ersten Ausgaben der Reihen The Secret Island und Mr Gallianos Circus heraus.cite-ref-41[41] Während des Zweiten Weltkrieges gelang ihr mit dem Vorschulbuch Mary Mouse der erste Bestseller.cite-ref-42[42] FĂźr Jugendliche startete sie ihre Buchreihen: The Twins at St. Clareâs (1941), Five on a Treasure Island (1942) und The Island of Adventure (1944). In der produktivsten Schaffensphase von 1943 bis 1964 brachte die Autorin anfangs noch handschriftlich bis zu 10.000 WĂśrter am Tag zu Papier. Es entstand etwa ein Buch pro Woche, um der groĂen Nachfrage gerecht zu werden.cite-ref-43[43] Dazu zählen unter anderem Lissy (1940â1952), Dolly (1946â1951), The Secret Seven (1949â1963), The Barney Mysteries (1949â1961) und Famous Five (1953â1966). Das letzte Buch von Enid Blyton Noddy and the Aeroplane erschien 1963. Es gehĂśrt zu der besonders erfolgreichen Noddy-Serie, die 1949 begann.cite-ref-44[44]cite-ref-45[45] Enid Blyton schuf auch einzelne BĂźcher wie Heckenerzählungen (Tales of Green Hedges). Es enthält kurze Erzählungen zum Leben verschiedener Tiere in einer Hecke und deren naher Umgebung. Auch Geschichten aus der Bibel wurden in BilderbĂźchern nacherzählt.cite-ref-46[46]
In den 1950er Jahren wurden die Werke Blytons international durch Lizenzausgaben bekannt.cite-ref-47[47] Ihre Erfolge in vielen Ländern fasste die Autorin in einem Brief an Erika Klopp, ihre deutsche Verlegerin, so zusammen: âEs ist seltsam, dass, gleichgĂźltig in welchen fremden Ländern die BĂźcher erscheinen, sie sehr bald allgemein beliebt sind, obwohl sie ihrem ganzen Charakter nach rein britisch sind. Ich schlieĂe daraus, dass Kinder sich im Grunde Ăźberall gleichen.âcite-ref-48[48] Die einzelnen Werke erfreuten und erfreuen sich bis heute jedoch unterschiedlicher Beliebtheit. Der kleine Holzjunge Noddy mit dem Wackelkopf zum Beispiel zählt im Heimatland der Autorin zu den beliebtesten Kinderfiguren in BĂźchern, Filmen und TheaterstĂźcken.cite-ref-49[49] Die Illustrationen schuf der Holländer Harmsen van der Beek. Als dieser 1953 starb, konnten wegen gefestigter Charakteristika Noddys Nachfolger seine Arbeiten weiterfĂźhren.cite-ref-50[50] Mit der Abenteuer-Serie (1944â1954), welche der Verlag Erika Klopp 1950 startete, nahm die Erfolgsgeschichte der Autorin in Deutschland ihren Anfang.cite-ref-51[51] Wegen groĂer Nachfrage beauftragten nach Blytons Tod die Verlage Schneider und C. Bertelsmann Ghostwriter fĂźr Fortsetzungen der hier beliebten Reihen von Hanni und Nanni, Dolly und FĂźnf Freunde.cite-ref-52[52] Beispielsweise wurden weitere Bände der Internatsreihen bei der deutschen Jugendbuchautorin Rosemarie von Schachcite-ref-tk-53-0[53] in Auftrag gegeben oder die von Blyton geschriebenen 21 Bände der FĂźnf Freunde von Sarah Bosse fortgesetzt. Deren Planungen laufen bis Band 80.cite-ref-54[54]
Unterschiede in deutschen Ausgaben
Die Ausgaben von Blytons Werken in Deutschland unterscheiden sich in einigen Punkten von den Originalen:cite-ref-55[55]
⢠Bei den deutschen Ausgaben stehen im Unterschied zu den Institutionen in den englischen Originalen (The Twins at St. Clareâs, Summer Term at St. Clareâs) die Personen (Hanni und Nanni, Dolly) im Vordergrund. Die starke Personalisierung richtete sich an eine bestimmte Zielgruppe und zeigte durch Darstellung auf den Covern groĂen Wiedererkennungswert. Da die Inhalte sich jedoch auf eine Gruppe und nicht auf Einzelpersonen bezogen, wurden hier wohl falsche Erwartungen geweckt.
⢠AuĂerdem sind die Reihen Hanni und Nanni wie auch Dolly erheblich umfangreicher als die Originalserien. Es kĂśnnten andere Blyton-Geschichten unter dem Obertitel einer Erfolgsserie mitverarbeitet worden sein.
⢠Bei frĂźhen Ăbersetzungen gab es Erläuterungen zum Schul- und Währungssystem in Form von FuĂnoten. Bei neueren Ausgaben wurden Zeit- und RegionalbezĂźge verwischt, die typischen Gepflogenheiten der englischen Schulen beibehalten, Orts- und Personennamen jedoch eingedeutscht.
⢠In den Internats- und Abenteuerreihen wurden bei Ăberarbeitungen Streichungen bei sozialer und rassischer Diskriminierung wie auch bei autoritärem Verhalten vorgenommen.cite-ref-56[56]
⢠Weiterhin fielen Dialoge und Wortspiele weg, wodurch die deutschen Ăbersetzungen schwerfällig und pädagogisierend wirkten.
⢠Ungenauigkeiten entstanden wohl durch schnelle Produktion von neuen Bßchern, z. B. variierten in der Dolly-Reihe Schreibungen eines Namens oder die Kunstlehrerin war im folgenden Band plÜtzlich Handarbeitslehrerin.
Autobiografische EinflĂźsse
Enid Blyton lieĂ immer wieder Ereignisse aus ihrem Leben, ihr bekannte Personen oder Orte in ihre Romane einflieĂen. Sie selbst erklärte, âdass alles, was man mit seinen Sinnen wahrnimmt, allmählich ins Unterbewusstsein sinkt und dort ruht, bis es wieder gebraucht wird â in meinem Fall also fĂźr die BĂźcherâ.cite-ref-57[57] Zum Beispiel animierten die Spaziergänge mit dem Vater und ihre Gartenliebe sie zu ihren NaturbĂźchern; ihre Schulzeit und die ihrer Kinder fanden in den Schulgeschichten ihren Eingang.cite-ref-58[58] Das alte Haus Old Thatch (Alter Reethof), welches Blyton bewohnte, und ganz besonders das Esszimmer, dienten der Schriftstellerin in vielen Geschichten als Vorbild.cite-ref-59[59]
Die tierliebe Autorin, die immer viele Haustiere hielt, gab beispielsweise dem Papagei Kiki, der einer ihrer Tanten gehÜrte, eine fantasievoll gestaltete Nebenrolle in den Bßchern der Abenteuer-Serie: der Papagei gibt immer wieder zufällig treffende Kommentare ab.cite-ref-60[60] Ebenso war der Affe Micky aus dem Schiff der Abenteuer eines ihrer Haustiere. Auch die Namen des Cockerspaniels Laddie, des Hundes Bob sowie die Namen Bimbo und Topsy entsprangen ihrem eigenen häuslichen Zoo.cite-ref-61[61]
In der Hanni-und-Nanni-Serie erinnerte die Mamselle an eine FranzĂśsisch-Lehrerin von Enid Blyton und Claudine an eine Klassenkameradin aus Belgien. Hanni und Nanni (die in den Originalfassungen der BĂźcher Patricia und Isabel OâSullivan heiĂen und aus Irland stammen) basieren auf einem Zwillingspaar, das Blyton als SchĂźlerin kannte. Die Geschichten spielen an der St.-Clare-Schule, deren Vorbild das Internat ist, das Blyton selbst und ihre TĂśchter im gleichen Alter wie die Buchcharaktere besuchten.cite-ref-62[62]cite-ref-63[63]
Mit dem Mädchen George, das gern ein Junge wäre, gestaltete Blyton in den FĂźnf-Freunde-BĂźchern sich selbst.cite-ref-64[64] Jugendfotos der Autorin zeigen zudem groĂe Ăbereinstimmung mit Georges Aussehen. Dem befreundeten Inspektor Jenks widmete sie eine Rolle in der BĂźcherserie Geheimnis um⌠und Bill Smugs aus der Abenteuer-Serie beruht auf einer Reisebekanntschaft Blytons. Diesen Namen hatte der Bekannte sich selbst ausgedacht, auch war es sein Wunsch und seine Idee, als Polizeiinspektor in den BĂźchern aufzutauchen.cite-ref-65[65]
Rezeption
Gestaltung
Alle Abenteuerreihen (Geheimnis-, Rätsel- und Abenteuer-Serie, FĂźnf Freunde, Schwarze Sieben, Arnoldkinder) folgen dem gleichen Grundmuster: Der Ablauf des Geschehens wird von der Aufgabe der Kindergruppe bestimmt, erwachsene Missetäter in den Ferien zur Strecke zu bringen. Die Zusammensetzung der Gruppe ist gemischt und besteht aus 3 bis 5 Kindern mit einem meist männlichen AnfĂźhrer, männlichen Ratgebern und weiblichen Mitläufern. Alle Gruppenmitglieder stammen aus Mittelschicht-Familien. Stimmig zur Handlung ist die Umgebung als Hintergrund. Erst am Schluss wird die Hilfe von Erwachsenen in Anspruch genommen. Diese Gruppe lebt von âmännlichenâ Werten wie Treue, Verschwiegenheit, Verlässlichkeit, Kameradschaft, Mut und Einsatzbereitschaft.cite-ref-70[70]
Auch in den Internatsserien wie z. B. Hanni und Nanni oder Dolly ist der Aufbau ähnlich: Das Bedßrfnis nach Spaà und Erlebnis bestimmt den Ablauf des Geschehens. Thematisiert werden die soziale Herkunft und die Abweichungen von der bevorzugten Mittelschicht. Die Handlung wird von den Normen der Gruppe bestimmt, die unerwßnschte Verhaltensweisen neuer Schßlerinnen ausschaltet. Der Handlungsort ist das Internat. Zur Gruppe gehÜren nur Mädchen. Alles Männliche ist reduziert, so gibt es fast nur Lehrerinnen.cite-ref-71[71]
Gehalt
Blytons pädagogische Ziele wie Fair Play, Mitleid fĂźr den Unterlegenen, Verachtung fĂźr Schleicher und GroĂsprecher, absolute Gerechtigkeit, Tierliebe und Begeisterung fĂźr edle Vorbilder werden in spannende Unterhaltung verpackt. Dabei werden direkte Darstellungen von Brutalität und Gewalt vermieden, verbergen sich jedoch in der Rigidität von Normen und emotionaler Kälte.cite-ref-72[72]
Das Familienleben in Blytons Bßchern vermittelt feste Botschaften. Die Mutter versorgt und erzieht. Sie fordert absoluten Gehorsam, lässt den Kindern dafßr aber Freiheiten, wenn diese ihre Normen anerkennen. Väter sind unfehlbar und setzen sich durch. Bricht ein Familienmitglied aus dem traditionellen Rollenschema aus, so muss es die Sanktionen der anderen ertragen.cite-ref-73[73]
Erwachsene dienen den Jugendlichen als Begleitpersonen und sind aus deren Welt ausgeschlossen. Kinder haben keine Pflichten und agieren vĂśllig allein. GegenĂźber âsozialâ niedriger stehenden Erwachsenen (z. B. Dienstboten) verhalten sich die Kinder arrogant und geringschätzig. Verstärkt wird dieses Verhalten noch, wenn der Untergebene rassistisch abgewertet wird (als schwarzer Mann, Zirkusleute, âZigeunerâ).cite-ref-74[74]
Kritik
In den 1950er Jahren gab es zunehmend kritische Zeitungsartikel zu Blyton, besonders in ihrem Heimatland. Ihre BĂźcher verschwanden aus den englischen Bibliotheken. Dort hatte die Massenproduktion Misstrauen erregt, und der exzessive Blyton-Konsum sollte eingedämmt werden.cite-ref-75[75] Blyton selber wehrte sich dagegen mit der Bemerkung: âKritik von Leuten Ăźber zwĂślf interessiert mich Ăźberhaupt nicht.âcite-ref-76[76] Weiterhin warf man ihr einen schlechten Stil vor: Die Geschichten seien alle gleich, hieĂ es, und die Grammatik sei schlecht.cite-ref-77[77]cite-ref-78[78]
Neben der angeblich allzu einfachen und klischeehaften Gestaltung der Geschichten von Enid Blyton gab es in den 1960er und 70er Jahren neue Grßnde fßr das Verbannen aus dem Sortiment von Schulbibliotheken und Lektßrekanons.cite-ref-tk-53-1[53] Es wurde der ideologische Gehalt ihrer Bßcher bemängelt: Blyton propagiere von einem bßrgerlichen Standpunkt aus Klassenvorurteile;cite-ref-79[79] zudem seien ihre Werke rassistisch und sexistisch.cite-ref-tk-53-2[53] Man warf der Autorin vor, die Mittelschicht zu betonen und jede existenzielle Not sowohl der Protagonisten als auch der Leser auszuklammern, BÜsewichte seien dunkelhäutig oder Ausländer. Mädchen machten Hausarbeiten, und ihnen sei eine Mitläuferrolle zugedacht, denn Anfßhrer einer Bande seien immer Jungen.cite-ref-80[80]cite-ref-81[81]
Weitere Kritik an Blytons Werk richtete sich vor allem gegen die oftmals undifferenzierte schematische Einteilung der Personenwelt in âGute und BĂśseâ. FĂźr Letzteres werden keine GrĂźnde angegeben, sondern auf äuĂere Merkmale hingewiesen. Die Figuren seien keine ausgeformten Charaktere, sondern stereotyp und angepasst. Kritisiert wurde auch die Vorhersehbarkeit der Abenteuergeschichten, die alle nach einem gleichen Muster aufgebaut seien: Das âBĂśseâ muss vom âGutenâ bekämpft und bekehrt werden; das âGuteâ siegt. Diese stereotype Gestaltung verhindere zugleich eine eigenständige Interpretation der Handlung durch den Leser; dieser dĂźrfe nicht selbst entscheiden, was âgutâ oder âbĂśseâ sei. In der Regel sei schon von vornherein an Unbekanntem, primär an äuĂeren Kennzeichen wie andersartigem Aussehen und unangepasstem Verhalten der Figuren, eindeutig erkennbar, wer âgutâ oder âbĂśseâ sei.cite-ref-82[82]cite-ref-83[83]
Blytons Serienfiguren seien alle statisch oder schablonenhaft angelegt; es gebe keine oder allenfalls eine geringfßgige Charakterentwicklung. Viele Figuren, insbesondere die Erwachsenen, wßrden lediglich ihre Funktion im Handlungsverlauf erfßllen. Die Hierarchien in Blytons Kindergruppen entsprächen den Strukturen der Erwachsenenwelt: Zumeist vertrete der älteste Junge die elterliche Autorität und Befehlsgewalt gegenßber den Jßngeren. Die Mädchen und Jungen erfßllen nach Ansicht der Kritiker stereotype Geschlechterrollenvorgaben, nur Georgina, genannt George, rebelliere in der Fßnf-Freunde-Serie gegen das strenge Rollenschema, indem sie die Mädchenrolle strikt ablehne und sich den Jungen gleichrangig fßhle.cite-ref-84[84]cite-ref-85[85]
Malte Dahrendorf ergänzt: âIn ihrem BemĂźhen, kindliche Abenteuer-Phantasie und kindliches RealitätsbedĂźrfnis gleichermaĂen zu befriedigen, beschreibt Enid Blyton eine eigenständige Kinderwelt, die in deutlicher Spannung zur nĂźchternen, von egoistischen Interessen bestimmten Welt der Erwachsenen steht, gibt aber keine Hilfen, die Gesellschaft der Erwachsenen verstehen zu lernen und verändernd in sie einzugreifenâ.cite-ref-86[86]
Ăberarbeitungen
Einige Kritikpunkte fĂźhrten schlieĂlich dazu, dass die Verlage Blytons Werke nun textlich und inhaltlich Ăźberarbeiteten, sowohl im Original als auch in Ăźbersetzten Versionen. Verändert wurden allzu stereotype Namen und AusdrĂźcke, die nicht mehr dem allgemeinen Sprachgebrauch entsprachen. Aus dem Vornamen âBessieâ, Namensklischee aus der Zeit der Sklaverei, wurde âBethâ, aus der Upperclass-Redensart âI say!â wurde ein klassenloses âhey!â, aus âqueerâ wurde âoddâ, und die âGolliwogsâ verschwanden.cite-ref-tk-53-3[53] Ebenso wurde die Pädagogik aktuellen Ansichten angepasst: Lehrerinnen verteilen in den Geschichten keine Ohrfeigen mehr, sondern schimpfen stattdessen nur noch. Die Hausarbeit wird von Jungen und Mädchen gemeinsam erledigt usw.cite-ref-87[87]cite-ref-tk-53-4[53]
Blyton-Biographin Barbara Stoney kritisierte das Verschwinden des zeittypischen Milieus durch das Ausbessern von WĂśrtern und Verhaltensweisen, welche nicht mehr dem Zeitgeist entsprachen oder heute negative Assoziationen hervorrufen kĂśnnten.cite-ref-tk-53-5[53]
Positive Stimmen
Nach Almut Prieger hatte Blyton so groĂen Erfolg durch âihre Nähe zur Jugend und ihr Verständnis fĂźr deren BedĂźrfnisseâ. AuĂerdem fehlte auf dem deutschen BĂźchermarkt ähnlich fesselnde Jugendliteratur in Konkurrenz zu Comics und Fernsehen.cite-ref-88[88]
In neueren Arbeiten wird die Kritik zunehmend relativiert; Blytons BĂźcher seien ähnlich wie Märchen darauf ausgerichtet, grundlegende BedĂźrfnisse der kindlichen Leser zu erfĂźllen, und wĂźrden damit die Freude am Lesen wecken.cite-ref-89[89] Nach Otto Brunken biete âSchwarzweiĂmalereiâ die Voraussetzung dafĂźr, die Leser zu lenken. Sie kĂśnnen Stellung beziehen und sich mit den Figuren identifizieren oder sie ablehnen. Die fehlenden Konturen der Gestalten stellten Projektionsflächen fĂźr die WĂźnsche, Vorstellungen, Schwächen und Begehrlichkeiten des kindlichen Lesers zur VerfĂźgung. Kurze SpannungsbĂśgen entlasteten zudem empirisch. Die Sorge und Ungewissheit wird baldigst in positiven Ausgang verwandelt. AuĂerdem kĂśnne der Leser die Kulturtechnik âLesenâ einĂźben.cite-ref-90[90]
Auch Sandra Schneider von der Stiftung Lesen kann dem âRunâ auf Seichtes positive Seiten abgewinnen: âAuf diese Weise kommen die Kinder wenigstens zum Lesen.âcite-ref-91[91] Durch diese FĂśrderung des Lesens werde zugleich eine kritische Haltung gegenĂźber ideologischen Klischees gestärkt. Wie empirische Untersuchungen dies nahelegen wĂźrden, nehme das heutige jugendliche Lesepublikum solche Klischees sehr wohl wahr.cite-ref-92[92]
Susanne Gaschke weist darauf hin, dass Blyton starke Mädchenfiguren geschaffen habe, wie Georgina aus den Fßnf Freunden. Sie sei geradezu als Antityp zur traditionellen Mädchenrolle angelegt. Auch Dina aus der Abenteuer-Serie begehre permanent gegen die Bevormundung durch ihren Bruder auf.cite-ref-93[93]
Auszeichnungen
⢠1941: Boyâs Club of America fĂźr The Mystery Islandcite-ref-94[94]
⢠1948: Reise in die USA zur Entgegennahme des Preises von Boyâs Club of Americacite-ref-95[95]
⢠2008 posthum: Costa Book Award als beliebteste Autorin in GroĂbritannien.cite-ref-96[96]
⢠2014: Buchaktion von McDonaldâs zum âHappy Mealâ mit FĂźnf Freunde 3 von Enid Blyton (cbj-Verlag) fĂźr Kinder ab 6 Jahren.cite-ref-98[98]
Verfilmung
Unter dem Titel âEnidâ wurde Enid Blytons Leben 2009 im Auftrag der BBC in der Regie von James Hawes verfilmt. Die Titelrolle spielt Helena Bonham Carter.cite-ref-99[99] Der Film zeigt in Anlehnung an Tochter Imogens Aussagen Ăźberwiegend die dunkle Seite der Autorin.cite-ref-100[100]
Sonstiges
Enid Blyton Day:cite-ref-101[101]
⢠1993: 6. März zum ersten Mal in Rickmansworth
⢠2006: Samstag, 13. Mai
⢠2007: Samstag, 12. Mai
⢠2008: Samstag, 10. Mai
⢠2009: Samstag, 9. Mai
⢠2010: Samstag, 15. Mai
⢠2011: Ausgefallen
⢠2012: Samstag, 12. Mai
StraĂennamen:
⢠Enid-Blyton-StraĂe in Hennef (Sieg)cite-ref-102[102]
⢠Enid-Blyton-Weg in Winsen (Luhe)cite-ref-104[104]
Literatur
⢠Enid Blyton erzählt aus ihrem Leben. Fßr ihre Freunde, die Kinder. (Autobiografie von 1952: The Story Of My Life.) Erika Klopp Verlag, Berlin 1969, DNB 456142398, 2. Auflage 1979, ISBN 3-7817-5406-5.
⢠Gillian Baverstock: Tell Me About Writers: Enid Blyton. Evans Brothers, 2003, ISBN 0-237-52619-0 (new edition)
⢠Robert Druce: This Day Our Daily Fictions. Editions Rodopi, 1992, ISBN 90-5183-401-2. (Vergleich zwischen den Bßchern von Enid Blyton und Ian Fleming, dem Autor der James Bond Romane.)
⢠Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. Eine Analyse ihrer Erfolgsserien in westdeutschen Verlagen. dipa-Verlag, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6.
⢠George Greenfield: Enid Blyton (Pocket Biographies). Sutton Publishing, 1998, ISBN 0-7509-1633-8.
⢠Andrew Maunder: Enid Blyton - A literary life, Cham, Switzerland : Palgrave Macmillan, 2021, ISBN 978-3-030-76331-2
⢠Eva Rice: Whoâs Who in Enid Blyton. 2. Aufl. Orion Books, 2003, ISBN 0-7528-5648-0.
⢠David Rudd: Enid Blyton And The Mystery Of Childrenâs Literature. Macmillian Press, UK, ISBN 0-333-74718-6 / St. Martinâs Press, USA, ISBN 0-312-23212-8.
⢠David Rudd: The Famous Five: A Guide To The Characters Appearing In Enid Blytonâs Series.
⢠Imogen Smallwood (Blyton-Tochter): A Childhood at Green Hedges. Methuen, 1989, ISBN 0-416-12632-4.
⢠Barbara Stoney: The Enid Blyton Biography. London 1992, ISBN 0-340-58348-7, OriginalverÜffentlichung als Hardcover 1974, ISBN 0-340-16514-6. (Mit einem Vorwort von Blyton-Tochter Gillian Baverstock,)
⢠Norman Wright: The Famous Five â Everything you ever wanted to know! Hodder Childrenâs Books, 2000, ISBN 0-340-79229-9.
⢠Maria Regina Kaiser: Enid Blyton. Geheimnis hinter grßnen Hecken. Romanbiografie. Sßdverlag GmbH, Konstanz 2022, ISBN 978-3-87800-159-1.
Weblinks
Commons
: Enid Blyton
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Literatur von und ßber Enid Blyton im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Werke von und ßber Enid Blyton in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⢠Enid Blyton Society â Offizielle Enid Blyton Homepage (engl.)
⢠Enid Blyton at her home Green Hedges - 1946 auf YouTube (Kurzfilm-Beitrag, 1:17 Minuten, englisch)
⢠Jutta Duhm-Heitzmann: 11.08.1897 â Der Geburtstag der britischen Schriftstellerin Enid Blyton. WDR âZeitZeichenâ (Podcast).
Einzelnachweise
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cite-note-8383. â Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 85â89.
cite-note-8484. â Otto Brunken: Das Rätsel Blyton und die Lust am Trivialen. Enid Blytons âFĂźnf Freundeâ-BĂźcher. In: Bettina Hurrelmann (Hg.): Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch 1995, ISBN 3-596-12668-1, S. 409â410.
cite-note-8686. â Beate Griese-Henning: Mutter von âHanni und Nanniâ. In: Recklinghäuser Zeitung, 2. August 1997.
cite-note-8888. â Almut Prieger: Das Werk Enid Blytons. dipa, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7638-0114-6, S. 174â175.
cite-note-8989. â Otto Brunken: Das Rätsel Blyton und die Lust am Trivialen. Enid Blytons âFĂźnf Freundeâ-BĂźcher. In: Bettina Hurrelmann (Hg.): Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch 1995, ISBN 3-596-12668-1, S. 417.
cite-note-9090. â Otto Brunken: Das Rätsel Blyton und die Lust am Trivialen. Enid Blytons âFĂźnf Freundeâ-BĂźcher. In: Bettina Hurrelmann (Hg.): Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch 1995, ISBN 3-596-12668-1, S. 414, 417.
cite-note-9191. â Susanne PreuĂ: Abenteuer groĂ produziert. In: NĂźrnberger Nachrichten, August 1997.
cite-note-9292. â Vgl. Dieter Petzold: Blyton, Enid. In: Metzler Lexikon Englischsprachiger Autorinnen und Autoren. Hrsg. von Eberhard Kreutzer und Ansgar NĂźnning. Metzler, Stuttgart/Weimar 2002, ISBN 3-476-01746-X, S. 52.
cite-note-9393. â Susanne Gaschke: Stein des AnstoĂes. In: Die Zeit, 19. November 2006, abgerufen am 17. Juni 2015.
cite-note-9494. â Enid. Abgerufen am 25. Februar 2024.
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cite-note-101101. â The Enid Blyton Society. Abgerufen am 22. April 2022.
cite-note-102102. â Enid-Blyton-StraĂe in Hennef (Sieg) - StraĂenverzeichnis Hennef (Sieg). In: StraĂenverzeichnis StraĂen-in-Deutschland.de. Abgerufen am 11. Dezember 2021.
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